Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich!
Heimat großer Töchter und Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
Vielgerühmtes Österreich.
Vielgerühmtes Österreich.
österreichische Bundeshymne
Die Geschichte der Hymne
Die österreichische Bundeshymne in ihrer heutigen Form entstand 1946 in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Rahmen eines Wettbewerbs, um den staatlichen Neuanfang der Republik Österreich zu dokumentieren. Aus über 1.500 Einreichungen wurde der Text von Paula von Preradović ausgewählt.
Die Melodie wurde nach dem damaligen Wissensstand Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben; neuere Forschungen legen jedoch nahe, dass sie möglicherweise von Komponist Johann Baptist Holzer stammt. Offiziell eingeführt wurde die Bundeshymne durch einen Ministerratsbeschluss am 25. Februar 1947.
Diskussionen über Änderungen des Textes aufgrund möglicher Frauendiskriminierung wurden unter anderem von Maria Rauch-Kallat im Jahr 2005 sowie von Gabriele Heinisch-Hosek im Jahr 2009 angestoßen.
Besonders große öffentliche Aufmerksamkeit erregte die Debatte Anfang 2010, als Claudia Schmied im Rahmen der „Bildungsreform Österreich“ einen Werbespot in Auftrag gab. Darin wurde die Hymne von Christina Stürmer mit verändertem Text gesungen. Die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ wurde zu „Heimat bist du großer Söhne und Töchter“ erweitert, was eine breite öffentliche Diskussion über eine mögliche Anpassung des offiziellen Textes auslöste.
Mit 1. Jänner 2012 traten schließlich die von National- und Bundesrat beschlossenen Änderungen offiziell in Kraft: Seither werden im Text sowohl die großen Söhne als auch die großen Töchter des Landes besungen, und aus „Brüderchören“ wurden „Jubelchöre“.
Download: Notenblatt [Bild]
Download: Text und Notenblatt [PDF]
Die österreichische Bundeshymne in ihrer heutigen Form entstand 1946 in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Rahmen eines Wettbewerbs, um den staatlichen Neuanfang der Republik Österreich zu dokumentieren. Aus über 1.500 Einreichungen wurde der Text von Paula von Preradović ausgewählt.
Die Melodie wurde nach dem damaligen Wissensstand Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben; neuere Forschungen legen jedoch nahe, dass sie möglicherweise von Komponist Johann Baptist Holzer stammt. Offiziell eingeführt wurde die Bundeshymne durch einen Ministerratsbeschluss am 25. Februar 1947.
Diskussionen über Änderungen des Textes aufgrund möglicher Frauendiskriminierung wurden unter anderem von Maria Rauch-Kallat im Jahr 2005 sowie von Gabriele Heinisch-Hosek im Jahr 2009 angestoßen.
Besonders große öffentliche Aufmerksamkeit erregte die Debatte Anfang 2010, als Claudia Schmied im Rahmen der „Bildungsreform Österreich“ einen Werbespot in Auftrag gab. Darin wurde die Hymne von Christina Stürmer mit verändertem Text gesungen. Die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ wurde zu „Heimat bist du großer Söhne und Töchter“ erweitert, was eine breite öffentliche Diskussion über eine mögliche Anpassung des offiziellen Textes auslöste.
Mit 1. Jänner 2012 traten schließlich die von National- und Bundesrat beschlossenen Änderungen offiziell in Kraft: Seither werden im Text sowohl die großen Söhne als auch die großen Töchter des Landes besungen, und aus „Brüderchören“ wurden „Jubelchöre“.
Der Text der Bundeshymne
Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten
Einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
Hoher Sendung Last getragen,
Vielgeprüftes Österreich.
Vielgeprüftes Österreich.
Mutig in die neuen Zeiten,
Frei und gläubig sieh uns schreiten,
Arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig lass in Jubelchören,
Vaterland, dir Treue schwören,
Vielgeliebtes Österreich.
Vielgeliebtes Österreich.
Download: Text und Notenblatt [PDF]